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Samstag, 2. Mai 2015

Auch Mohair geht :)

auf der Charka:

Kidmohair mit Seidenhankie (Maulbeere) und Tussahseide
Das Seidenhankie habe ich vorher so weit vorgezogen, dass ich nur noch Drall zugeben musste:
Das vorgezogene Seidenhankie
Ich verzwirne auf der Handspindel, das finde ich praktischer. Es funktioniert aber auch auf der Charka.

Mittwoch, 16. April 2014

Cormo, schon wieder oder immer noch...

Kaum ist ein Monat rum, schon ist wenigstens ein Teil der Cormo-Wolle versponnen. Ich habe diesen Teil kardiert, auf dem Spinnrad versponnen und mit der Spindel gezwirnt. Kuschlig weich und kratzt überhaupt nicht, ein Traum!
24 g, 121 m das entspricht 505 m / 100 g
Der Rest der Wolle wartet auf die mir schon seit Wochen versprochenen Kämme, ich bin gespannt, wann das mal wird. :) Und natürlich, wie sich diese Wolle dann verspinnen lässt.

Der Hund haart immer noch und lässt sich immer noch nicht gern bürsten. Trotzdem wird die verspinnbare Wolle langsam aber sicher mehr. Für einen Pulli reicht's aber noch lange nicht :))

Und Sohnemann war in der Schule fleißig:


Schweres Innenleben - der Körper ist
umfilzter Stein


Samstag, 11. Januar 2014

Auf vielfachen Wunsch ;) ...

... ok, einer einzelnen Dame :) hier die Bananenfaser; im Vergleich zu Maulbeerseide rechts. Danke für die Erinnerung, Bine
Links die Bananenfaser, rechts die Maulbeerseide
Die Maulbeerseide hatte ich etwas dicker angefangen, die flutscht so schnell weg, irgendwie. Die Unterlage ist eine ziemlich alte Blauholzfärbung auf Pongé-Seide. Die ist bestimmt acht Jahre alt.

Noch einmal etwas näher
Es sind beides Donut-Spindeln; die eine meine Lapislazuli-Essstäbchen-Spindel, die andere Calcit-Zedernholz.

Freitag, 3. Januar 2014

Angler und Spinnerin - eine glückliche Koalition

Gestern, eine Spule mit Haken ich mag diese Haken eh nicht sonderlich, sie hindern beim Haspeln und bringen nicht wirklich einen Vorteil beim Spinnen, ich wollte Haspeln und die Wolle hängte sich ständig in den Haken ein: Ich grüble laut vor mich hin, ein Wirbel wäre schön. Die fast gleichgute Hälfte ;) aka Ehegespons merkt auf, meint "Du brauchst einen Wirbel, warte mal eben". Verschwindet und kommt mit dem größten Wirbel aus seiner Angelausrüstung wieder (er hat letztes Jahr, angeblich der Söhne wegen ;), doch noch den Angelschein gemacht). Groß ist er ja nicht, dieser Wirbel, aber es funktioniert wunderbar. Damit ich ihn halten kann habe ich eine Schnur darangebunden. Und nun schnurrt sie beim Abhaspeln, die Spindel, mit Haken :)

Und auf dem Spinntreff war ich. Schön war es. Etwas seltsam kam ich mir ja schon vor, die einzige Handspindel weit und breit in der Hand. Und die anderen, mit ihren Spinnrädern, schafften in der gleichen Zeit locker drei- bis viermal so viel Faden. Aber dafür musste ich nicht so viel schleppen :) Wenn ich sah, wie die großen Rucksäcke gepackt wurden, da war mir mein kleines Tascherl doch schon recht lieb. Ich träume weiterhin von einem Spinnrad; ich weiß nur noch nicht, von welchem. Aber die Handspindeln werden sicher auch bleiben, die sind einfach transportabler, auch in unwegsamen Gelände aufbaubar und man hat den Faden samt Drall schon von Anfang an unter Kontrolle. Das scheint bei den Rädern nicht so ausgeprägt der Fall zu sein.

Den gestern versponnenen Faden (das Cashmere von letztens, ich hatte ja nicht alles mit Yak verzwirnt), ich kam wirklich weit dort, verzwirnte ich heute mittels Andenzwirnen. Auch eine sehr sympathische, da Gelände-gängige, Technik.

Samstag, 16. November 2013

Yak und Cashmere

Natürlich konnte ich mich nicht beherrschen und musste Yak und Cashmere schon anspinnen.
Cashmere, Makro

... und die ganze Spindel.

Yak

... im Ganzen
Beides macht Laune, schon rein deswegen, weil sie so kuschlig weich sind. Beim Yak muss frau allerdings höllisch aufpassen, dass der Nachschub klappt. Sonst reißt der Faden.

Bananenfaser habe ich auch angesponnen, davon habe ich aber noch kein Bild. Die fliegt überall umeinander; für Spinnen im Garten würde ich das nicht empfehlen, sonst ist sie weg :D Sie lässt sich aber mit viel Drall (ich habe das Gefühl, die nimmt den gar nicht wirklich wahr) sehr dünn ausspinnen. Und sie fühlt sich gut an, glatt und seidig.

Montag, 28. Oktober 2013

Lincoln oder: Es wird

Nachdem die Finnin von letztens nun fertig versponnen ist, habe ich mich nochmal an den Lincoln gewagt. Und siehe da, es klappt. Die Spindel ist die schwere Anfängerspindel, knapp 80 g. Ich bin erstaunt, wie dünn die Fäden doch schon werden. Dieser Lincoln-Kammzug ist der Hammer; ich habe schon etwas für die wesentlich leichtere Donut-Spindel beiseite gelegt und bin gespannt, wie dünn ich komme :D


Dienstag, 22. Oktober 2013

Anfänge

Was tun, wenn frau dank krank sein zu fertig ist, um vernünftige Sachen zu machen, aber schlafen irgendwann einfach langweilig wird? Richtig, sie spinnt :D Das sieht dann so aus:
Natürlich nicht von Anfang an. Am Anfang standen die "schwangeren Regenwürmer":
Etwas später war das dann schon so:
Der Unterschied zwischen hier und oben ist die Nadelstärke.
Hier ungefähr 2-4, oben noch irgend etwas um die 6-8.
Noch später, um ungefähr 300 g Wolle und einige angeschaute Videos (sehr zu empfehlen die von chantimanou!), sieht es jetzt so aus:
Und es macht Spaß!
Hier noch einmal meine beiden Hübschen; die große eine Anfängerspindel vom Markt mit ca. 80 g, die kleine ein Eigenbau aus gerade im Haus verfügbaren Materialien - einem Donut, den ich mal geschenkt bekam und einem Essstäbchen plus ein bisschen gekaufter Wolle, mit Reseda selber gefärbt. Die Wolle an der großen ist mit Krapp gefärbt.
Mir wurde gesagt, Handspindeln seien Herdentiere.
Ihr seht hier die ersten zaghaften Versuche einer Art-gerechten Haltung.